Winterferien

 

23.12. 2016 - 3. 1 .2017

Testmöglichkeiten für Gewebeübersäuerung

Unspezifische und schwer fassbare Beschwerden werden nicht selten durch eine Übersäuerung des Gewebes verursacht.

Symptome einer latenten Übersäuerung des Körpers sind z.B.:

Müdigkeit,

Schlafstörungen,

Muskel- und Gelenkschmerzen,

Hautprobleme,

depressive Verstimmung,

rheumatoide Beschwerden,

Allergien oder ein geschwächtes Immunsystem,

Magen-Darm-Beschwerden,

Gewichtszunahme ohne Änderung der Ernährungsweise

und viele mehr (siehe auch hier)

Der Körper versucht, überschüssige Säuren über den Urin auszuscheiden. Bis zu einem gewissen Mass funktioniert das auch, aber ab wann ist der Körper überlastet?

Mit Teststreifen aus der Apotheke lässt sich der aktuelle pH-Wert des Urins bestimmen. Dieser ist jedoch starken Schwankungen unterworfen, deshalb bekommen wir keine Aussage über die Aufnahmekapazität des Urins für Säuren und Basen.

Wenn man jedoch wissen möchte, ob der Körper genug Pufferkapazitäten für Säuren hat, empfiehlt sich der Urintest nach Sander. Dieser Test ermöglicht es uns, eine Einschätzung über die Ausprägung der Übersäuerung zu treffen. 

Glutenallergie und Glutenunverträglichkeit

Glutene sind Eiweiße, die in den meisten Getreidesorten vorkommen.

Bei Patienten mit Zöliakie kommt es zu Entzündungen des Dünndarms mit Rückbildung der Zotten. Zotten vergrößern im Dünndarm die Schleimhautoberfläche, damit die Aufnahme der Nährstoffe besser gelingt. Symptome der Zöliakie sind Bauchkrämpfe, Durchfälle oder Verstopfung und Blähungen. Langfristig entstehen Mangelzustände, weil die Nährstoffe aus der Nahrung nicht optimal aufgenommen werden können. 

Die Zöliakie weist Merkmale einer Allergie, aber auch einer Autoimmunerkrankung auf.

Nicht immer ist die Reaktion auf Gluten so deutlich. Manchmal entstehen sogenannte atypische Symptome wie Hauterkrankungen, Anämien, Erkältungs- und Entzündungsneigung oder Wachstumsstörungen bei Kindern.

Die Erkrankung ist relativ häufig, einer von 200 Menschen ist betroffen. 

Die Diagnose wird mittels eines Bluttests gestellt. Im Stuhl lassen sich Immunglobuline nachweisen. In einigen Fällen ist eine Darmspiegelung mit Biopsie angezeigt.

Eine Glutenunverträglichkeit oder -intoleranz ist oft nicht im Blut oder Stuhl nachzuweisen. Symptome sind Verdauungsbeschwerden, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Schlappheit, Muskel- oder Gelenkschmerzen.

Rheumatische und rheumatoide Erkrankungen

Unter dem Begriff Rheuma fassen wir über 400 verschiedene Erkrankungen zusammen. Allen gemeinsam ist, dass Entzündungen im Körper Schmerzen verursachen. Diese können in Muskeln, Gelenken, Weichteilen und sogar Organen auftreten. Im Verlauf einer rheumatischen Erkrankung kommt es zu Funktionseinschränkung der betroffenen Areale z.B. der Gelenke oder der Wirbelsäule.

Irisdiagnostisch zeigen sich die Entzündungen in den jeweiligen Geweben.

Schon im Vorfeld sind Zeichen der Gewebsübersäuerung zu sehen, auf die eine rheumatische Entzündung folgen kann. Vorbeugend behandelt kann eine rheumatische Reaktion abgemildert oder verhindert werden.

Wenn das Rheuma schon ausgebrochen ist, helfen naturheilkundliche Arzneien, Injektionen, Akupunktur und eine Ernährungsumstellung. 

Borreliose

Zecken können bei einem Stich kleine Erreger übertragen, wie z.B. Borrelien. Eine Infektion mit Borrelien (borrelia burgdorferi) durchläuft 3 Stadien:

Stadium 1: (Lokalreaktion) 3-16 Tage nach dem Stich kommt es um die Bißstelle herum zu einer lokalen Rötung, die sich nach außen hin vergrößert. Wir sprechen hier von der Wanderröte.

Dieses Stadium kann mit grippeähnlichen Symptomen einhergehen oder auch ganz übersprungen werden.

Stadium 2:  nach Wochen, Monaten oder Jahren kommt es zu Nervenschmerzen meist in der Region des Stichs. Außerdem kann es zu Reizungen der Hirnnerven, Hirnhautentzündung,Gelenkschmerzen und Herzmuskelentzündungen kommen. Auch kleine gutartige Schwellungen der Lymphknoten können auftreten.

Stadium 3: zeigt sich mit chronischen Gelenksentzündungen und Hautentzündungen, die besonders an den Beinen auftreten und sich bläulich verfärben.

Schulmedizinisch ist die Antibiotikatherapie die erste Wahl. Doch leider ist sie nicht immer erfolgreich. Manchmal bricht eine zunächst gut behandelte Borreliose erneut aus. Die Naturheilkunde kennt sogenannte pflanzliche Antibiotika, die, gezielt eingesetzt, gute Erfolge erzielen. Nebenwirkungen sind hier nicht zu erwarten.

Schlaf, der natürliche Heiler

Schlaf ist wichtig für unseren Körper und unseren Geist. Im Schlaf schaltet sich unser Bewusstsein ab, wir sinken in einen Zustand der tiefen Entspannung. Unser Denken macht Pause. Nicht aber unser Körper. Während wir selig dahingleiten und das Gefühl für Zeit und Raum sich auflöst, hat unser Körper Zeit zu regenerieren. Das Immunsystem arbeitet, der Körper heilt sich. Auch das Nervensystem regeneriert. Besonders in Phasen intensiven Lernens oder bei Stress ist die nächtliche Pause von entscheidender Bedeutung für unsere Kraft und Leistungsfähigkeit.

Doch oft stellt sich der Schlaf nicht zuverlässig ein, wenn wir ihn besonders nötig haben. Dann kommen wir einfach nicht zur Ruhe und drehen uns im Bett. Es beginnt eine Zeit, in der sich der Schlaf mehr und mehr zu entziehen scheint, was uns nervös, müde und unkonzentriert macht.

In meiner naturheilkundlichen Praxis gibt es neben pflanzlichen und homöopathischen Heilmitteln auch noch andere Möglichkeiten wie Akupunktur und Hilfe zur Bewältigung von Stresssituationen, um den Schlafrhythmus wieder herzustellen. 

Vitamin B-12

Vitamin B-12 hat eine wichtige Aufgabe bei der Blutbildung und ist auch für das Nervensystem von großer Bedeutung. Die Symptome bei einem B-12 Mangel sind meist recht unspezifisch. Müdigkeit, Gedächtnisstörungen, einige Formen von Demenz, Depressionen, Anämie oder neurologische Symptome wie z.B. Kribbeln oder Taubheit der Extremitäten, Gangunsicherheit oder Sturzneigung können Hinweis auf eine Unterversorgung sein.

Ursache für eine schlechte Versorgung mit Vitamin B-12 können Erkrankungen des Magens sein. Bei älteren Menschen ist die Aufnahme des Vitamins häufig unzureichend. Auch Medikamente wie Metformin oder Protonenpumpenhemmer verschlechtern die Absorption. Vegane oder vegetarische Ernährung enthält meist nicht genug Vitamin B-12, denn es kommt in Fleisch, Eiern, Milch und Milchprodukten vor.

Bei Erkrankungen des Magens oder schwerem Mangel kann Vitamin B-12 als Injektion verabreicht werden. Später ist auch die Einnahme eines hochwertigen Präparates möglich.

 

Chronisch entzündliche Darmerkankungen

Schon in der Antike war bekannt, dass der Darm eine entscheidende Rolle für die Gesundheit des gesamten Körpers spielt. Auch heute findet der Verdauungstrakt in der Naturheilkunde große Beachtung. 

Durch chronisch entzündlichen Erkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa entstehen nährstoffmangelbedingte Krankheiten wie Muskelschwäche, Gewichtsverlust, Immunschwäche, Nachtblindheit oder Anämie, um nur einige zu nennen.

Morbus Crohn ist eine Entzündung, die den gesamten Magen-Darm-Trakt befallen kann, häufig ist der letzte Abschnitt des Dünndarms, der Dickdarm, sowie der Analbereich samt Rektum betroffen. Die typischen Symptome sind Bauchschmerzen, die meist rechtsseitig auftreten, sowie 3- 6 weiche Stühle mit Blutbeimengungen pro Tag.

Colitis ulcerosa ist eine Entzündung der Schleimhaut des Dickdarms. Typische Symptome sind sehr häufige Stühle (bis zu 20 am Tag), die viel Schleim und Blut enthalten.

Die Ursache für beide Erkrankungen ist nicht eindeutig geklärt, vermutet werden Autoimmunreaktionen.

In der Naturheilkunde steht die antientzündliche Therapie sowie der Ausgleich der Mangelerscheinungen im Vordergrund. In der Regel gelingt es, die Lebensqualität deutlich zu verbessern und den Körper zu stabilisieren. 

AD(H)S oder Kryptopyrrolurie?

Kryptopyrrolurie (KPU) ist eine erworbene oder genetisch bedingte Stoffwechselstörung. Sie betrifft etwa 10 - 15 % der Bevölkerung.

Pyrrole sind Bestandteil der roten Blutkörperchen und müssen bei deren Abbau über die Gallenflüssigkeit ausgeschieden werden. Bei Menschen mit KPU verbraucht der Körper für diesen Prozess Vitamin B 6 und Zink. Der dadurch entstehende Mangel ruft eine Vielzahl möglicher Symptome hervor.

Als Beispiele:

Konzentrationsschwäche, schlechtes Kurzzeitgedächtnis, Unruhe, Schlafstörungen, Aggressionen, geringe Stressverträglichkeit, Angst, Chronisches Müdigkeitssydrom, Schmerzen der Muskeln und Gelenke, Hauterkrankungen, Neurodermitis, Akne, Infektanfälligkeit, Allergien, Haarausfall, brüchige Nägel und vieles mehr.

Auffällig ist, dass Stress die Symptome verschlimmert oder erstmalig auslöst.

Ob eine KPU vorliegt, kann sehr leicht mittels einer Urinuntersuchung in einem Speziallabor getestet werden.

Das Leaky-gut Syndrom

Die Schleimhaut des Darms hat neben den Aufgaben im Verdauungsprozess auch die Aufgabe, eine Barriere für Stoffe zu sein, die nicht in den Körper aufgenommen werden sollen. Beim Leaky-gut-Syndrom ist die Barriere "löchrig" geworden, Gifte, Stoffwechselprodukte, Keime und andere unerwünschte Substanzen können jetzt in den Blutkreislauf gelangen.

Die Folgen sind z.B: immer wiederkehrende Erkältungen, Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Verdauungsstörungen (Verstopfung, Durchfall, Blähungen), Migräne, Muskelschmerzen, Müdigkeit, Leberleiden oder Vitalstoffmangel.

Die Therapie zielt auf eine Schließung der "Löcher" in der Barriere des Darms. Das geschieht mit speziellen Keimpräparaten.  Auch die Ernährung ist wichtig. Zucker und Weizenmehl sollten gemieden werden. Je nach Ausprägung der Symptome werden Vitalstoffe oder homöopathische Arzneien ergänzend gegeben.

Diabetes - natürlich behandeln

Eine der häufigsten chronischen Erkrankungen ist der Diabetes. Etwa 6 Millionen Deutsche sind davon betroffen. Die Zahlen steigen. 95% aller Diabetiker leiden an Diabetes Typ 2. Bei entsprechenden Blutwerten wird der Arzt zunächst Tabletten verordnen und eine Ernährungsumstellung empfehlen.

Diabetes kann in der Naturheilpraxis ganzheitlich behandelt werden. In den meisten Fällen lässt er sich mit naturheilkundlichen Präparaten und einer gezielten Umstellung der Ernährung gut einstellen. Durch eine Veränderung der Lebensgewohnheiten und eine naturheilkundliche Begleitung steigt die Lebensqualität wieder.

Allergien erfolgreich behandeln

Allergien aller Art lassen sich gut mit Eigenbluttherapie behandeln. Dabei wird aus einer Armvene etwa 1 ml Blut entnommen, mit einem homöopathischen Injektionsmittel versetzt und in den Po-Muskel wieder eingespritzt. Der Körper sieht sein eigenes Blut jetzt als fremd an. Das Immunsystem wird aktiv und beginnt sich umzustimmen. 

Die Eigenbluttherapie kann vorbeugend oder auch bei akuter Allergie eingesetzt werden. Die Behandlungen erfolgen in der Regel einmal in der Woche. Die Dauer der Therapie ist abhängig von der Stärke und Art der Allergie, umfasst aber meist 6 - 10 Anwendungen.

Antibiotika? Muss nicht sein!

Bei Erkältungen, grippalen Infekten oder Entzündungen aller Art müssen nicht zwangsläufig Antibiotika oder Cortison eingenommen werden. In der Naturheilkunde haben wir gute Alternativen.

Vielen ist Echinacea als vorbeugendes Mittel bekannt, aber das ist natürlich noch lange nicht alles. Es gibt sogar pflanzliche Mittel, die durch ihre ätherischen Öle eine stark antibakterielle oder antivirale Wirkung entfalten. Und das ohne die Nebenwirkungen, die durch ein Antibotikum auftreten können.

Besonderer Vorteil einer alternativen Behandlung ist, dass die empfindliche Darmflora nicht gestört wird. Denn in einer intakten Besiedelung des Darm liegt unser Potential für ein starkes Immunsystem.